Nachhaltiges Bürogebäude mit moderner Architektur und grünem Innenhof, optimiert für energieeffizientes Facility Management.

Nachhaltigkeit im Facility Management Gebäudemanagement

Das Gebäudemanagement steht vor immer umfassenderen Aufgaben. Bisher ging es vor allem darum, den Betrieb der Haustechnik (TGA) zu gewährleisten. Heute greifen jedoch mehr und mehr Gesetze in das Tagesgeschäft ein. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und das sich jährlich ändernde Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) halten Facility Manager auf Trab. Ebenso spielen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz, soziale Aspekte und Unternehmenssteuerung (ESG) inzwischen eine Rolle. Wie lassen sich diese vielfältigen Aspekte für den Unternehmenserfolg zusammenführen?

Was bedeutet nachhaltiges Gebäudemanagement?

Grundsätzlich ist nachhaltiges Gebäudemanagement eine umfassende Aufgabe und betrifft den gesamten Immobilienlebenszyklus. Neben ökologischen Gesichtspunkten müssen auch Fragen von Ökonomie und soziokulturelle Aspekte in die Betrachtung einbezogen werden. Wichtig ist in allen Bereichen, dass immer die langfristige Nutzung der Immobilien und ihre Auswirkung auf die Umwelt in ihrem komplexen Zusammenspiel betrachtet werden. Neubauten machen es dem Eigentümer leicht, denn hier lassen sich alle Parameter im Vorfeld an analysieren und anpassen. Schwieriger ist es bei Bestandsgebäuden. Sie sind schon gebaut und liefern Fakten. Der Facility Manager hat die Aufgabe, die Ist-Situation zu verbessern.

Was sind die Grundlagen für nachhaltiges Facility Management?

Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb meint, Immobilien effizient zu nutzen. Das bezieht sich zum einen auf den Energieverbrauch. Es meint aber zum Beispiel auch die Nutzung von Flächen. Schon zwischen diesen beiden Aspekten gibt es viele Wechselwirkungen. Lässt sich die Flächennutzung reduzieren, sinkt auch der Energieverbrauch. Parallel reduzieren sich die Anforderung an Reinigung, Wartung und Instandhaltung für das Gebäude. Es ist wichtig, alle diese Aspekte immer genau im Blick zu behalten und sorgfältig planen zu können.

Software-nachhaltiges-Gebäudemanagement-Modernes-Bürogebäude-mit-Innenhof

Welche Entwicklung ist für die Nachhaltigkeit im Facility Management zu erwarten?

Die Sensibilität des Gesetzgebers auf europäischer wie nationaler und sogar regionaler Ebene wächst zunehmend. Die Vorgaben für Immobilieneigentümer und Unternehmen verschärfen sich Schritt für Schritt und hat auf ganz unterschiedlichen Ebenen wesentliche Auswirkungen. Zwei Beispiele mögen das veranschaulichen:

  • Das Gebäudenergiegesetz (GEG) beschreibt, welche Heizanlagen jetzt und perspektivisch noch erlaubt sein werden und wurde seit 2020 bereits zwei Mal novelliert. Hier sind Eigentümer gut beraten, die eigenen Anlagen konsequent im Auge zu behalten, damit diese möglichst lange effektiv arbeiten und ein Austausch erst notwendig wird, wenn die Gesetzeslage konsolidiert ist.
  • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt, dass Strom aus erneuerbaren Quellen bevorzugt in das Stromnetz eingespeist werden muss und garantiert den Produzenten eine feste Vergütung. Neben der Reduktion der eigenen Stromrechnung kann diese Gesetzeslage für Unternehmen auch als Einnahmequelle interessant sein.

Welche Fragen stellen sich für nachhaltigen Gebäudebetrieb?

Gebäude nachhaltig zu betreiben ist komplex. Daher sind zwei Aspekte wesentlich: Einblick und Überblick. Es gibt zahlreiche Fragen zu klären:

  • Wie ist die aktuelle Gebäudenutzung?
  • Wie lässt sich die aktuelle Gebäudenutzung optimieren?
  • Wie können New-Work-Konzepte effektiv realisiert werden?
  • Wie wird das Ressourcenmanagement zuverlässig und transparent organisiert?
  • Welche Technik ist im Haus verbaut?
  • Welche Verbraucher gibt es?
  • Wo sind diese untergebracht?
  • Wie erfolgt die Steuerung des Energieverbrauchs?
  • Sind schon Bereiche automatisiert?
  • Welche sind dies und lassen sie sich vernetzt betreiben?
  • Welche Zugriffsmöglichkeiten gibt es, beispielsweise bei Vermietung?

Das sind nur einige der Fragen, die es zu beantworten gilt, um passende Prozesse abzuleiten, eine sinnvolle

Modernisierung zu planen. Aber sie zeigen schon: Nachhaltigkeit ist wirklich komplex.

Welche Werkzeuge gibt es für die Steuerung der Nachhaltigkeit bei Immobilien?

Die Nachhaltigkeit von Gebäuden zu steuern ist heute so anspruchsvoll, dass Software faktisch ein unverzichtbares Werkzeug geworden ist. Entsprechend gibt es zahlreiche Produkte auf dem Markt, doch die meisten haben einen Nachteil: Sie sind jedes für sich eine Insel und sie sind selten kompatibel zueinander. Damit schaffen sie zwar Transparenz für einen Teilbereich. Überblick schaffen sie aber nicht. Außerdem sind solche Insellösungen für Energiemanagement, Workplace Management oder Instandhaltung für Gebäude gedacht, die bereits im Betrieb sind.

Die Planungs- und Bauphase berücksichtigen sie nicht, ebenso nicht die Sanierung von Bestandsgebäuden. Da solche Arbeiten heute mit der BIM-Methode geplant und ausgeführt werden, muss diese unbedingt mit in die Nachhaltigkeitsbetrachtung einbezogen werden und ebenso muss die hierfür eingesetzt Software mit Daten aus BIM-Modellen arbeiten können. Spezialanwendungen für Teilbereiche sind hierzu in aller Regel nicht in der Lage.

Dichter grüner Wald symbolisiert nachhaltiges Gebäudemanagement und den Schutz natürlicher Ressourcen.

Was muss nachhaltige Software im Facility Management leisten?

Wer alle Anforderungen an die Nachhaltigkeit beantworten möchte, braucht integrative Software. Sie muss mit BIM-Daten arbeiten können. Sie muss Energiedaten wie Verbräuche darstellen können, damit Energie effizient verwendet wird. Sie muss Flächenmanagement und Workplace Management ermöglichen. Sie muss die Instandhaltung verbessern. Sie sollte aus vorhandenen Daten, zum Beispiel aus einem BIM-Modell, Kostenprognosen erstellen können, damit sich Varianten vergleichen und die besten Lösungen bestimmen lassen. Sie muss Technik zur Gebäudesteuerung unterstützen, um Gebäudefunktionen automatisiert zu optimieren. Und sie muss je nach Bedarf globale, aber auch sehr detaillierte Informationen liefern.

Welche Software ist am besten für das Management von Nachhaltigkeit geeignet?

Es gibt schon lange Software, die dabei hilft, die zahlreichen Aufgaben der Nachhaltigkeit zu unterstützen. Es ist Computer gestützte Facility Management-Software, kurz CAFM. bietet längst schon mehr als Flächen- und Reinigungsmanagement. Moderne CAFM-Lösungen wie RIB FM integrieren alle notwendigen Anforderungen des Gebäudebetriebs und ebenso die Anforderungen der Nachhaltigkeit.

Facility-Manager bei der Wartung von Gebäudetechnik, unterstützt durch innovative Softwarelösungen.

Was ist noch wichtig bei der Einführung einer Software für Nachhaltigkeit?

Damit eine Software die Ziele der Nachhaltigkeit optimal unterstützt, muss sie schnell und umfassend nutzbar sein. Das bedeutet zum einen, dass sie sich leicht bedienen lässt. Es bedeutet aber auch, dass sie sich leicht Implementieren lassen muss. Sie muss also zu möglichst vielen Systemen von ERP über TGA bis BIM kompatibel sein. Sie muss KI-Anwendungen integrieren und ebenso Lösungen für Energiemanagement einbinden.

Welche Erwartungen dürfen Anwender an eine Software für Nachhaltigkeit haben?

Neben den schon genannten Punkten der tiefen Integration und der einfachen Bedienung ist noch ein anderer Aspekt bei Software für Nachhaltigkeit elementar: Software für Nachhaltigkeit muss nachweislich Energie effizient einsetzen. Darauf basierend muss sie möglichst hohe Einsparungen generieren, damit sie den Carbon-Footprint deutlich zu reduzieren hilft und damit gleichzeitig die Kosten für Energie spürbar sinken.

Nachhaltigkeit im Facility Management schafft eine Win-Win-Situation für Unternehmen

Sie wissen bereits, dass Nachhaltigkeit mehr als nur ein Schlagwort ist. Es ist die Notwendigkeit, um die Welt zum Besseren zu verändern. In den vergangenen Jahren hat sich der Fokus hierbei zunehmend auf Nachhaltigkeit verlagert, wobei das Ziel darin besteht, ökologische, wirtschaftliche und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen. Doch wussten Sie auch, dass Nachhaltigkeit im Facility Management auch eine Win-Win-Situation für Unternehmen schafft?

Indem Sie auf Nachhaltigkeit setzen, können Sie nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch Ihre betriebliche Effizienz steigern und Kosten senken. Durch intelligente Energiemanagementlösungen und den Einsatz erneuerbarer Ressourcen können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig Ihre finanzielle Performance verbessern.

Nachhaltigkeit im Facility Management kann auch die Arbeitsplatzqualität für Ihre Mitarbeiter verbessern. Durch die Schaffung einer gesunden, umweltfreundlichen und nachhaltigen Arbeitsumgebung steigern Sie die Zufriedenheit und Motivation Ihres Teams. Das wirkt sich wiederum positiv auf Produktivität und Effizienz aus.

Warum ist RIB FM perfekt zum Nachhaltigkeitsmanagement?

RIB FM ist eine der führenden CAFM-Anwendungen im Markt. In ihr vereinen sich mehr als 35 Jahren Erfahrung und Entwicklung mit modernster Technik und dem Zugriff auf ein breites Portfolio begleitender Anwendungen. Im Resultat ist RIB FM auch für das Nachhaltigkeitsmanagement eine hervorragende Software. Sie leistet zum Beispiel dieses:

  • nachhaltiges Energiemanagement einschließlich Steuerungsfunktionen und Zählerablesung mit App
  • optimiert die Flächennutzung durch Workplace Management.
  • vereinfacht die Instandhaltung durch Integration von Sensorik, Aktorik und von KI.
  • beherrscht die Datenübernahme aus unterschiedlichsten BIM-Modellen.
  • unterstützt Prognosen für die optimale Gebäudegestaltung und -ausstattung.

Genauso wichtig wie die vielfältigen Funktionen von RIB FM unter der Haube ist ein weiterer Aspekt: Die Usability von RIB FM. Anwender bestätigen immer wieder erfreut, dass die Oberfläche von RIB FM sehr einfach und intuitiv zu bedienen ist. Damit wird es noch leichter, die Aufgaben der Nachhaltigkeit erfolgreich zu meistern.

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